An seinem Standort in Soumagne hat JOSKIN drei Veranstaltungstage zum Thema Sicherheit und zum Einsatz von landwirtschaftlichen Maschinen als ergänzende Unterstützung für die Rettungsdienste organisiert. Lokale Behörden, Vertreter der Rettungsdienste und des Zivilschutzes, Akteure aus der Landwirtschaft sowie die französisch- und niederländischsprachige Presse kamen zu diesem Thema zusammen.
Das Ziel war einfach: zu zeigen, dass Ausrüstung, die auf dem Land bereits weit verbreitet ist, dank geeigneter Vorrichtungen einen wirksamen Beitrag zu Rettungsmaßnahmen im Brandfall leisten kann.
Bereits vorhandenes Material sinnvoll nutzen
Viele Betriebe verfügen über Güllefässer, mit denen sich große Mengen Wasser schnell transportieren lassen. Wenn man sie mit speziellen Vorrichtungen ausstattet, können sie auch zur Bewässerung oder zum Versprühen von Wasser genutzt werden und so eine zusätzliche Ressource für die Feuerwehr darstellen, während sie gleichzeitig ihre alltägliche landwirtschaftliche Funktion beibehalten.
Es geht natürlich nicht darum, die professionellen Brandbekämpfungskräfte zu ersetzen, sondern darum, der Landwirtschaft die Möglichkeit zu geben, den Rettungsdiensten bei Bedarf und in koordinierter Weise zusätzliche Unterstützung zu leisten.
Vorführungen unter realen Bedingungen
Bei den Vorführungen konnten die Teilnehmer verschiedene Lösungen kennenlernen: Bewässerungssysteme, Sprühgeräte und Wasserwerfer, mit denen je nach Bedarf unterschiedliche Reichweiten erzielt werden können, sowie diverse Ausrüstungsgegenstände und Zubehörteile für eine bessere Kompatibilität zwischen den Geräten der Landwirte und der Feuerwehr.
Diese Tage boten vor allem die Gelegenheit, Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen, Wissen weiterzugeben und die Bedürfnisse aller Beteiligten besser zu verstehen, um geeignete, einfache und finanziell tragbare Lösungen zu finden. Vor diesem Hintergrund zieht JOSKIN die Anpassung bereits vorhandener Ausrüstung der Entwicklung von Geräten vor, die ausschließlich für Notfallsituationen bestimmt sind. Bei den Gesprächen wurden auch organisatorische Aspekte angesprochen, insbesondere die Modalitäten für Alarmierung, Koordination und Sicherheit, die Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Einsatzkräften sowie der Zugang zu Wasserressourcen.
Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer der JOSKIN Safety Days für ihre Anwesenheit, ihr Interesse, ihr Fachwissen und den wertvollen Austausch.