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Die Landwirtschaft entwickelt sich weiter genauso wie der Wago!

Auch wenn der Ursprung des Ballenwagens in den landwirtschaftlichen Anfängen zu finden ist, ist es nicht ungewöhnlich,

dass viele Benutzter trotz beachtlicher Fortschritte in der Landwirtschaft sich immer noch auf solche Grundmaschinen

beschränken. Es stimmt, dass der Ballenwagen aufgrund seines einfachen Anscheins nicht immer vorrangig für die

Landwirte ist. Auch wenn die meisten Landwirte ein solches Modell besitzen, wird dieses Produkt oft nur aufgrund des Preises ausgewählt und dann bis zum Ende abgeschrieben.

MEHR SICHERHEIT UND MEHR KOMFORT

Allmählich scheint sich das zu ändern. Überall werden wichtige Entwicklungen immer konkreter - angefangen bei den landwirtschaftlichen Methoden. Die Suche nach Produktivität ist nicht Neues und geht immer weiter: zum Beispiel können die Schlepper mittlerweile 50 km/h oder sogar mehr fahren. Dank der Automatisierung wird das menschlichen Eingreifen immer weniger präsent und erlauben das Verzehnfachen der Produktionsquote. Im Gegenzug ist die Rentabilitätsschwelle höher. Alles muss immer schneller gehen und das in kürzerer Zeit. Deshalb ist die langfristige Rentabilität die echte Herausforderung. Um diese zu erreichen, sind die Sicherheit und die Benutzerfreundlichkeit einer Maschine jetzt nicht mehr ein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Dies gilt auch für die Ballenwagen. Das Ladevolumen wird immer größer, die Fahrten werden immer länger, aber ausgeführt

in schnellerer Zeit. Der Maschinenbedarf ist immer größer und gleichzeitig sind die Unfallrisiken und Ladeverluste häufiger. Eins ist aber klar: Die Grundbauweise eines Ballenwagens weicht immer mehr von den aktuellen Bedürfnissen ab...

EINE 100 % ÜBERARBEITETE BAUWEISE

Die Firma JOSKIN, die bekannt dafür ist, die Markterwartungen zu erfüllen und den Kundenanfragen schneller gerecht zu werden, hat sich schnell mit den aktuellen Entwicklungen auseinander gesetzt um schnellstmöglich darauf zu reagieren. Die bekannte Baureihe der Plattformanhänger Wago wurde überarbeitet. Die ersten Modelle, die von diesen Neuerungen profitieren sind die gezogenen Plattformanhänger mit großer Ladekapazität. Was bieten beide neuen Modelle an?

Nach dem ersten Anschein nach sind die Änderungen kaum sichtbar. Die Firma wollte nämlich den beliebten ursprünglichen Look der Maschine bewahren. Es geht hier nicht um ein neues Produkt, sondern um eine Entwicklung der bereits existierenden Optionen. Die Änderungen sind absichtlich subtil und verfolgen nur ein Ziel: die notwendige Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und die langfristige Rentabilität für die Nutzer.

Dafür werden folgende Neuerungen eingeführt:

1. Die erste Neuerung bezieht sich auf die Höhe der Plattform. Diese wurde minimiert und nähert sich mit nur maximal 1,10 m Höhe dem Boden an. Diese generelle Absenkung stellt einen besonderen Vorteil bei den Arbeitsvorgängen dar. In jeder Hinsicht wird der Transport des Strohs verbessert. Die Ladekapazität kann deutlich erhöht werden ohne eine Überschreitung der Höhe von Brücken und Unterführungen zu verursachen indem bestehende Straßenverkehrsregeln eingehalten werden.

Dieses Absenken der Höhe wurde durch eine Reihe von Änderungen in der Bauweise ermöglicht:

• Die erste betrifft die Positionierung des Drehschemels. Diente diese vorher um das Fahrgestell von unten zu tragen, ist der Drehkranz nunmehr direkt ins Innere des Chassis integriert worden, wodurch die gesamte Plattform an Höhe gewinnt.

• Die zweite Veränderung betrifft die Größe der Räder. Diese haben nun einen geringeren Durchmesser. Das angebotene Standardmodell ist nun mit Räder der Größe 435/50R19.5 ausgestattet.

• Durch die Verkleinerung des Raddurchmessers wurde auch die Positionierung der Achsen überarbeitet. Diese sind nun oberhalb der Federung positioniert und passen sich somit besser den Transportbedingungen für Stroh an. Für eine Anwendung mit geringerem Zugkraftbedarf und bei einer hohen Anzahl an Bodenwiderständen (z. B. bei Kartoffeln usw.) bietet JOSKIN optional die Möglichkeit einer Neupositionierung der Achsen vor um auch Räder der Größe 22.5 Zoll anzubringen.

2. Die zweite Verbesserung betrifft die Festigkeit der Plattform. Mit den immer größer werdenden Transportlasten wird auch das Fahrgestell immer stärker belastet. Angesichts dieser Tatsache wurde die neue Generation des Wago mit einer Verstärkung der gesamten Baustruktur konzipiert. Um dies zu gewährleisten wurde die gesamte Plattform von einem IPN-Rahmen auf einen Profilrohrrahmen aus Spezialstahl mit hoher Widerstandskraft umgestellt, was den Fahrgestellen der Kipper ähnelt. Da er eine bessere Homogenität aufweist, arbeitet das Chassis innerhalb der Elastizitätsgrenzen des Stahls, was eine Maximierung der Nutzlast und ein Beseitigen von Zonen mit starker einseitiger Belastung bewirkt. Der Fahrkomfort wird enorm verbessert: der Wago ist nun deutlich standsicherer und obwohl er weniger Windungen aufweist, hat er dennoch die nötige Elastizität, um sich an Geländeunebenheiten anzupassen sowie den Beladebelastungen. Diese neue Baustruktur macht ihn zu einem idealen und sicheren Arbeitswerkzeug unter voller Beladung mit Futter bei intensivem Arbeitsaufkommen.

3. Wie immer werden bei JOSKIN auch funktionale Aspekte nicht vernachlässigt. Das Ballengittersystem wurde ebenfalls völlig neu überdacht. Musste man zuvor bei der Auftragserteilung wählen zwischen gebogenen Ballengitter (für Rundballen) oder geradenen Ballengitter (für Quaderballen), wurden diese beiden Modelle nun zu einem einzigen Modell vereint, welches in der Standardausführung ist. Es handelt sich um ein raffiniertes System mit 2 einstellbaren Bügeln. Einer wird am unteren Ende des Ballengitters platziert, wohingegen der andere in der Mitte. Diese erlauben eine Winkelstellung, die sich optimal der Form der Ballen anpassen kann. Eingestellt in gerader Position hat das Ballengitter eine Höhe von 1750mm gegenüber der gebogenen Ballengitter, die eine Höhe von 990 mm aufweisen.

EINE MAXIMALE LADUNGSSICHERHEIT

Diese praktischen Besonderheiten des Wago hören hier noch nicht auf. Wie bei der Vorgängerversion bewahrt dieses neue Modell seine Aussenbreite von 2,5 m und hat an jeder der Aussenseiten eine Kante von 4 cm. Dadurch wird nicht nur die Standfestigkeit der Plattform erhöht, sondern ist es auch möglich zwei Europaletten mit einer Aussenbreite von 120 cm sicher nebeneinander zu platzieren. Zusammen mit dem rutschfesten Boden aus geriffelten Blechen bringt diese Besonderheit einen hohen Komfort und eine Ladungssicherheit mit sich, die ideal für Transporte über lange Distanzen ist.

Aber dies ist noch nicht alles – so wie in der Standardversion des Wago zwei Haspen auf der Plattform angebracht sind für die Befestigung und das Anziehen der Spanngurte um die Ladungssicherheit zu gewährleisten, kann diese neue Version auch mit den hydraulisch verstellbaren seitlichen Ballengittern (2 einzelwirkende Anschlüsse) ausgestattet werden, die bereits vorher von Joskin entwickelt wurden. Verfügbar als Option kann dieses System nicht nur den Ladevorgang durch einfaches hydraulisches Anheben der Ballengitter vereinfachen, sondern bietet auch eine hohe Sicherheit dank der Rückhalteventile. Die Arbeiten des Angurten und die unablässigen Kontrollen der Spannung der Gurte können ebenfalls vermieden werden. Alles ist somit entwickelt worden um ein menschliches Eingreifen auf ein Minimum zu reduzieren. Von mehrfachem praktischem Nutzen her ist dieses System angepasst an verschiedenste Ladungsgüter und erlaubt ebenfalls einer Erhöhung des Ladevolumens.

EINE PERFEKTE HANDHABUNG

Dass diese Generation von Plattformanhängern einen unvergleichlichen Komfort anbietet, beginnt schon mit der Anhängung am Schlepper. Dank seiner gefederten Deichsel wird die Plattform in der Höhe gehalten. Somit geschieht die Anhängung mit großer Einfachheit.

Unterschied ausmacht ist der Fahrkomfort des Wago! Die Konfiguration seiner beiden Achsaggregate erklärt vieles: das erste besteht aus einer einfachen Achse auf einem Drehschemel mit 360° Wendekreis, positioniert vor der Plattform, was wiederum einen kurzen Wendewinkel und eine bemerkenswerte Wendigkeit ermöglicht. Das zweite Achsaggregat besteht aus einer Doppelachse, die am hinteren Ende der Plattform positioniert ist. Die richtige Platzierung dieser Achsaggregate führt zu einer gleichmäßigen Verteilung der Ladung auf allen Achsen und erzielt zudem eine ideale Fortbewegung selbst unter schwierigsten Bedingungen. Was die Bremsen betrifft, ist jede Achse mit Druckluftbremsen ausgestattet. Eine Bremse von 400 x 80 ist standardmäßig auf allen 6 Rädern der Version 20 T vorzufinden, was den Ballenwagen zu einem Fahrzeug macht, das sich auch an hohe Geschwindigkeiten bei maximaler Ladung anpassen kann.

Es steht ohne Zweifel fest, dass die Bedürfnisse der Landwirte sich in den letzten Jahren verändert haben. Diese vollständige Überarbeitung des Wago beweist einmal mehr, dass die Marke JOSKIN sich gleichzeitig entwickelt und immer noch in der Lage ist den Markterwartungen schneller gerecht zu werden. Offenbar spricht alles dafür, dass dieses neue Produkt so wie das der letzten Generation die Rentabilität von vielen Landwirten in Zukunft maximieren können wird!